Montag, 23. Februar 2015

{Wenn die Kleinen - gross werden!}

 
 
 
 
Kennt ihr das,
wenn die Kinder plötzlich ganz genau wissen, was sie wollen
und durch nichts davon abzubringen sind?
 
Irgendwie beängstigend aber auch schön.
 
So ist es uns mit der Instrumentenwahl der Tochter ergangen.
 
Wieso sie ausgerechnet Geige lernen wollte weiss ich nicht
aber sie liess sich nicht davon abbringen und auch nicht zum Cello überreden ;-).
 
Mir gefällt das brummigere Instrument nämlich besser.
Aber es freut mich zu sehen, dass meine Tochter sich alleine dafür entschieden hat
und ihr das Lernen Spass macht.
 
Jaaa... wenn sie Töne nicht trifft, kann das schon mal das Gehör strapazieren
aber da müssen wir durch und ich hoffe eines Tages zahlt sich das aus.
 
Es ist aber nicht sooooo schlimm wie allgemein befürchtet wird.
Ich höre ihr schon ganz gerne zu ;-).
 
 
 
 
 
 
 
Nach dem Üben ist sie manchmal ganz schön geschafft ;-)!
 
 
 
 

 
 
 
Habt ihr auch ein Instrument gelernt?
Ich habe einen Klavierlehrer mit meinem Geklimper gequält.
 
Leider war ich zu faul um die Noten zu lernen,
da ich grösstenteils über das Gehör lerne.
 
Und da ich unglaubliche Angst vor dem Vorspielen habe,
könnte man meinen, es war umsonst.
 
Manchmal setzte ich mich aber auf Wunsch der Kinder hin
ans Piano und klimpere einfach nur für sie.
Das ist auch ganz schön.
 
Und dann zeigt es sich wieder einmal,
dass eben nichts was man lernt vergebens ist!
 
Ich wünsche euch einen wundervollen Wochenstart.
 
Herzlichst
Melanie
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Samstag, 21. Februar 2015

{Nimm dir Zeit}

 
 
 
 
Nimm dir Zeit um zu überdenken, was wirklich wichtig ist.
Nimm dir Zeit um deine Lieben zu lieben.
Nimm dir Zeit zum still werden und nichts tun.
 
Nimm dir Zeit - und lass dich nicht von der Zeit nehmen!
 
 
 
 
 
 
 
 
In letzter Zeit habe ich meine Liebe zu Stift und Papier neu entdeckt.
Beim schreiben und zeichnen kann ich meine Gedanken schweifen lassen.
Es ist für mich pure Erholung!
 
Immer wieder nehme ich mir die Zeit um zu kritzeln und zu malen
und mich dabei von den Gedanken treiben zu lassen.
 
Dabei zeigt sich, dass viele belanglose kleine Gedanken,
manchmal zu Grossem führen.
 
Von meiner neu entdeckten Leidenschaft berichte ich euch ein andermal mehr.
 
 
Heute möchte ich euch nämlich wie versprochen
noch ein anderes Modell der {DW Uhren} zeigen.
Das Modell heisst {Classy Winchester}
und ist auf dem Ziffernblatt
mit schönen Steinchen bestückt.
 
 
 
 




 
 
 
 
Die Bänder sind austauschbar, so dass man passend zu jeder Gelegenheit
das Band wechseln kann.
 
Ich wünsche euch ganz viel Zeit
und dass ihr sie gut nutzt,
um zu tun was gut ist
oder auch einfach um nichts zu tun!
 
Ein wundervolles Wochenende euch allen...
 
Herzlichst
Melanie
 
 
 
 
PS: Mit dem Code: DW_ casadelcuore
erhaltet ihr bis zum 15.03.15 15% Rabatt auf euer Traummodell.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


Freitag, 20. Februar 2015

{schöne Zeitmesser}

 
 
 
Hallo meine Lieben
 
Scheint bei euch auch so wunderbar die Sonne?
Es ist einfach traumhaft.
 
Unglaublich wie man sich auch noch nach Jahren immer wieder aufs Neue freut,
wenn sie sich am Himmel blicken lässt!
 
Es gibt Dinge im Leben - die sind einfach unbezahlbar schön!
 
Und dann gibt es auch noch Dinge, die sind schön und bezahlbar ;-)!
 
Wie die schwedischen Uhren von {Daniel Wellington}.
 
Kürzlich wurde ich angefragt, ob ich diese {Uhren} gerne kennenlernen
und darüber berichten würde.
 
Ein kurzer Blick und ich musste es mir nicht zweimal überlegen.
Natürlich hab ich zugesagt und war überrascht, wie schnell das Packet bei mir war!
 
 
 
 




 
 
 
 
 
 
 
 
Die Uhr hat mich überzeugt. Sie ist echt wunderschön.
Bei der Farbe des Gehäuses hat man die Wahl zwischen Silver und Rose Gold.
Ich hab mich für letzteres entschieden und es nicht bereut.
 
Die liebe Alina von DW hat mir noch einen 15% Rabatt Code
für euch gegeben, den ihr bis zum 15.03.15 bei {Daniel Wellington} einlösen könnt.
 
Code: DW_casadelcuore
 
Morgen zeige ich euch noch ein anderes Modell das auch sehr schön ist ;-).
 
Geniesst die verbleibenden Sonnenstrahlen!
 
Ich wünsche euch einen gemütlichen Abend.
 
Herzlichst
Melanie

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


Montag, 16. Februar 2015

{Kleiner Einblick}

 
 
 
Hallo ihr Lieben
 
Heute gewähren wir euch einen kleinen Einblick in Ben's Kinderzimmer.
Wie man unschwer erkennen kann,
ist er ein USA Fan ;-)!
 
Der Wilde Westen übt nach wie vor eine gewisse Faszination auf ihn aus.
Und mir passt dieses Moto auch sehr,
weil man sich da mit Sternen austoben darf :-).
 
 
 
 
 
 
 
 
Über seinem Bett hängt ein Plüsch Bisonkopf.
Kürzlich hab ich erst bemerkt, dass die Augen einen immer anstarren,
ganz egal, wo man gerade steht!
 
Das ist irgendwie unheimlich "grusel".
 
Ansonsten macht sich der Bison gut als Staubfänger ;-).
 
 
 
 
 
 
 
 
Das Bett vom Schweden ist ja ein "hip".
Bestimmt steht schon fast in jedem Haushalt so eines rum,
wenn nicht sogar zwei, wie in unserem Fall :-)!
 
Die Kinder haben beide das selbe Bett und sind nach wie vor begeistert davon.
Dass das Bett ausziehbar ist, ist einfach genial
und die grosszügigen Schubladen darunter
das Tüpfelchen auf dem i!!!
 
Sie lümmeln sich sehr gerne zum spielen,
lesen und was mir nicht so sehr beliebt...
leider auch zum Hausaufgaben lösen,
auf dem Bett herum!
 
Kuscheltiere erfreuen sich noch grosser Beliebtheit...
Was mich freut, denn sie sind auch ein lieblicher Zimmerschmuck.
 
So, das war's für heute.
 
Ich wünsche euch eine tolle Woche.
 
Herzlichst
Melanie
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


Freitag, 13. Februar 2015

{Verpackungsliebe}

 
 
 
 
Hallo ihr Lieben
 
Wer hier bei mir liest, dem ist es bestimmt noch nicht entgangen,
dass ich eine Verpackungsleidenschaft habe.
 
Gelegenheiten ein Geschenk zu schnüren,
lass ich in der Regel nicht ungenutzt und nehme mir auch
eine extra Zeit dafür.
 
Andere würden wohl sagen, ich bin einfach nur langsam ;-)!
 
Was natürlich genau so wahr sein kann "hüstel".
 
Aber ich mach es einfach gerne und hingebungsvoll
und in gedanklicher Verbundenheit mit der zu beschenkenden Person.
 
Wie schon beim Geschenk ist es mir auch mit der Verpackung wichtig,
auszudrücken was ich für diesen Menschen empfinde.
 
Und dass man sich dabei ein wenig kreativ austoben kann,
fördert meine Freude an dieser Arbeit.
 
So sind in den vergangenen Wochen auch ein paar Päkli entstanden,
die ich euch nun noch zeige.
 
 
 
 
 
 
 
Das Papier ist von {Bloomingville} und {hier} erhältlich.
Die Rosenblüten habe ich aus dem selben Papier gemacht.
Eine Anleitung dazu findet ihr {hier}.
 
Ich wünsche euch viel Spass beim nachbasteln ;-).
 
Herzlichst
Melanie
 
 
 
 
 
 

Donnerstag, 12. Februar 2015

{Wieder mal ein Hallo}

 
 
 
 
Bei uns überschlagen sich gerade die Ereignisse!
Dinge mit denen ich nie gerechnet hätte
oder die wenn überhaupt erst zu einem späteren Zeitpunkt erwartet wurden,
passieren einfach!
 
Und alles scheint,
als wäre es für uns vorbereitet worden.
 
Das habe ich schon lange nicht mehr so erlebt und geniesse
neben all der Arbeit die die Umstände erfordern,
einfach diesen Augenblick.
 
Die vergangenen Tage waren sehr turbulent
und mit krankem Kind
und anderen Herausforderungen 
auch nicht immer einfach.
 
Umso mehr geniesse ich Momente der Ruhe,
ein schönes Lied,ein wärmender Sonnenstrahl,
ein Lächeln, einen Gruss...
 
Momentan kann ich leider nur in Rätseln sprechen,
weil einiges noch am entstehen ist und Zeit braucht.
Aber ich werde euch auf jeden Fall so bald wie möglich einweihen!
 
In den vergangenen Wochen habe ich einige Neuentdeckungen gemacht.
Unteranderem habe ich eine Buchstaben- oder Schreibleidenschaft entwickelt
von der ich euch berichten werde.
 
Auch bin ich daran, unseren im April geplanten Kopenhagen Aufenthalt zu planen.
Ich kann es kaum erwarten, die Stadt von der so viele schwärmen,
endlich mal selbst erkunden zu dürfen.
 
Vor der Bilderflut die da folgen wird, möchte ich euch jetzt schon warnen ;-)!
 
Meine Kinder hat das Häckelfieber gepackt.
Vielleicht darf ich euch davon auch schon bald etwas zeigen...
 
Wie ihr seht, mag es hier etwas stiller geworden sein,
was nicht heisst, dass wir in einem Dornröschenschlaf verweilen ;-)!!!
 
Ich hab auch bald noch eine tolle Aktion für euch bereit...
 
Also macht euch schon mal auf was gefasst!
 
Ich freu mich übrigens über jeden Kommentar von euch unglaublich,
auch wenn ich nicht oder nur selten zum kommentieren komme :-(.
 
Ich hoffe mal wieder mehr Zeit dazu zu finden.
Ansonsten bin ich auch auf {Instagram}
und dort läuft's gerade ziemlich rund ;-).
 
Ich wünsche euch allen einen wundervollen Tag.
 
Herzlichst
Melanie
 
 
 
 
 
 



Donnerstag, 5. Februar 2015

{Hallo Februar}

 
 
 
 
Heute will ich mal nicht darüber jammern,
 wie schnell doch die Zeit zerrinnt!
 
Dass ist ja schliesslich nichts neues und haben wir bestimmt alle schon gemerkt.
 
Es gibt nämlich auch erfreuliches zu berichten ;-).
 
Ib Laursen hat nämlich wieder ein Wägeli voll geliefert!
Das erhellt einem auch den düstersten Tag
und lässt jeden Sonnenstrahl daneben erblassen vor Neid!
 
Die Krüge aus der Mynte Serie sind wieder in pure und mint vorhanden
und neu gibt es auch die rosa Sternenkissen und die Tortenplatte Mynte mint :-)!
 
Zudem läuft bei mir auf {Instagram} eine tolle Verlosung {klick}!
Leider kann die Teilnahme nur über {Instagram} erfolgen aber bestimmt gibt es auch hier auf dem Blog mal wieder eine tolle Verlosung für euch!
 
Bei uns neigen sich die Ferien dem Ende zu.
Wir hatten es uns zu Hause gemütlich gemacht und den Schnee ums Haus genossen.
 
Schön, dass der Winter doch noch den Weg zu uns gefunden hatte und wir bei Langeweile den flockigen Sternen beim tanzen zusehen konnten. Apropos Sterne...
Habt ihr die schöne Deko von {Villa Jenal} schon gesehen?!
Ich komme nicht mehr aus dem staunen,
was diese Frau mit vier kleinen Kindern zustande bringt!!!
 
Einfach super!!!
 
Überhaupt will ich euch allen noch danken für eure Treue
auch wenn es hier stiller geworden ist.
Bestimmt kommen auch mal wieder andere Zeiten.
Und wenn ich den Dreh bei Insta raus hab und es schaffe
die Fotos hier zu zeigen die ich da poste,
wird es für euch auch wieder interessanter bei mir.
 
Bis dahin wünsch ich euch viel Geduld und falls ihr mir ein paar Instagram Tipps habt...
nur her damit :-).
 
Ich wünsche euch einen wundervoll flockigen Tag!
 
Herzlichst
Melanie
 
 
 
 
 
 


Dienstag, 20. Januar 2015

{Aus Zitronen macht man Limonade}

 

 
Guten Morgen ihr Lieben
 
 
 
Gerade eben bin ich im {YouTube} auf diese {junge Frau} gestossen.
Erst lauschte ich einfach nur gebannt diesem wunderschönen Stück
aber dann bemerkte ich plötzlich, dass weit mehr dahinter steckt!
 
Seht mal genau hin... {klick}
 
Dieses talentierte Mädchen hat durchaus verstanden,
wie man aus Zitronen, Limonade macht!
 
Ich bin sehr beeindruckt!
 
Im Moment warte ich noch gespannt auf eine wichtige Antwort für mich.
Näheres kann ich euch noch nicht verraten.
 
Mal sehen, ob dieser Traum war wird
oder meine Seifenblase zerplatzt.
 
Aber eines weiss ich mit Sicherheit...
 
Ich möchte aus jeder Zitrone die mir gereicht wird
Limonade machen ;-).
 
Zudem ist noch eine wunderbar bunte Lieferung von {Rice} eingetroffen.
 
Sodeli, das wären alle Neuigkeiten für heute.
 
Ich wünsche euch einen süssen Tag.
 
Herzlichst
Melanie
 
 
 
 
 
 


Mittwoch, 7. Januar 2015

{Hallo 2015}

 
 
http://ipaper.ipapercms.dk/IbLaursen/IbLaursenSpringSummerDE/
 
 
 
Hallo meine Lieben
 
Ja... auch wir sind gut ins 2015 gerutscht :-).
Hat ein bisschen länger gedauert,
weil es sich ohne Schnee schlecht rutschen lässt
aber ansonsten geht es uns gut ;-).
 
Und ihr?
Hattet ihr schöne Festtage?
 
Wir haben fein geschlemmt und uns gegenseitig beschenkt
und uns aneinander gefreut.
 
Den 24. verbringen wir immer als kleine Familie
und am 25. feiern wir mit Nonnis, Geschwistern, Nichten und Neffen.
 
Aber das ist ja auch schon wieder eine Ewigkeit her!
Bald liegt schon wieder der halbe Januar vom neuen Jahr hinter uns!
 
Die Zeit wird nicht langsamer.
 
Bei meiner heutigen Autofahrt wurde ich jedoch
für 30 min. entschleunigt.
 
Ich hab die neu gelieferte CD von Susan Boyle ins Fach geschoben
und bin durch eine hügelige Landschaft dem Ziel entgegen gefahren.
 
Wow!
Ich sag euch, diese Schönheit die sich mir bot...
einfach unglaublich.
 
Alles war gepudert und bestückt mit unzähligen Eiskristallen.
Die Sonne war gerade dabei den Nebel zu verdrängen
und die Stimmung war einfach atemberaubend!!!
 
In solchen Augenblicken wünschte ich mir,
der Winter würde ewig andauern.
 
Dann hab ich den {Katalog von Ib Laursen}
zugesandt bekommen und wünschte mir den Frühling herbei ;-).
 
Sehnsucht zu haben ist nicht weiter schlimm, wenn man nicht vergisst,
den Augenblick zu geniessen.
 
Ich wünsche euch ein wundervolles 2015 und einen gemütlichen Abend.
 
Herzlichst
Melanie
 
 
casa del cuore ist seit ein paar Wochen auch auf Instagram zu finden.
 
 
 
 
 
 


Mittwoch, 24. Dezember 2014

Dienstag, 23. Dezember 2014

{Auf der Suche nach...

...einem besonderen Geschenk!!!
 
Ich bin diese Tage über eine alte Geschichte gestolpert,
die ich in meiner Kindheit gehört und nie mehr vergessen hatte.
 
Eine Geschichte die mich zu tiefst bewegt.
Ihr ganzes Vermögen war ein Dollar und 87 Cents,
davon 60 Cents in Pennystücken. Alles mühsam zusammengekratzt
und gespart. Und morgen war Weihnachten.
Nichts blieb übrig, als sich auf die kleine, schäbige Couch zu werfen
und zu heulen. Das tat Della denn auch, und es beweist uns,
daß sich das Leben eigentlich aus Schluchzen,
Seufzen und Lächeln zusammensetzt,
wobei das Seufzen unbedingt vorherrscht.
Inzwischen betrachten wir das Heim etwas näher.
Es ist eine kleine möblierte Wohnung zu acht Dollars in der Woche.
Sie sieht nicht gerade armselig aus,
ist davon aber auch nicht allzu weit entfernt.
Unten im Hausflur hängt ein Briefkasten,
in den niemals Briefe geworfen werden;
daneben steckt der Knopf einer elektrischen Klingel,
der kaum jemand je einen Ton abschmeichelt.
Weiter befindet sich dort auch eine Karte,
die hochtrabend den Namen „James Dillingham Young“ trägt.
Wenn aber Mister Dillingham Young jeweils seine Etage erreichte,
so wurde er einfach „Jim“ gerufen und von Frau James Dillingham Young,
uns bereits als Della bekannt, zärtlich umarmt.
Somit ist alles in bester Ordnung.

Della hörte zu weinen auf und tröstete ihre Wangen mit der Puderquaste.
Sie stand am Fenster und schaute bedrückt einer grauen Katze zu,
die im grauen Hinterhof über einen grauen Zaun balancierte.
Morgen war Weihnachten und sie hatte nur wenig Geld,
um Jim ein Geschenk zu kaufen.

Im Zimmer hing zwischen den Fenstern ein Spiegel.
Wie hingewirbelt stand Della plötzlich mit hell leuchtenden Augen vor ihm. Rasch löste sie ihr Haar und ließ es in seiner ganzen Länge fallen.
Im Besitze der James Dillingsham Young’s gab es zwei Dinge, auf die sie ganz und gar stolz waren. Das eine war Jims goldene Uhr, die vor ihm seinem Vater und seinem Großvater gehört hatte.
Das andere war Dellas Haar. Hätte in der Wohnung jenseits des Hofes die Königin von Saba gewohnt, Della hätte ihr Haar zum Trocknen aus dem Fenster gehängt, einzig und allein, um die Juwelen und Schmuckstücke Ihrer Majestät wertlos erscheinen zu lassen.
Und wäre König Salomon mit all seinen aufgestapelten Schätzen selbst Pförtner des Hauses gewesen, Jim hätte jedesmal beim Vorbeigehen seine Uhr gezückt, um zu sehen, wie König Salomon sich vor Neid den Bart ausrupfte.

So fiel Dellas Haar wie ein goldener Wasserfall glänzend und sich kräuselnd an ihr herab. Es reichte ihr bis unter die Knie und bildete beinahe einen Mantel. Mit nervösen Fingern steckte sie es rasch wieder auf. Einmal zögerte sie einen Augenblick. Zwei Tränen fielen auf den abgetragenen roten Teppich.
Sie schlüpfte in die alte braune Jacke, setzte den alten braunen Hut auf und huschte, immer noch das glänzende Leuchten in den Augen, zur Tür hinaus,
die Treppen hinunter und durch die Straße.
Sie stand erst still, als sie bei einem Schild anlangte, auf dem zu lesen war: „Madame Sofronie, An- und Verkauf von Haar aller Art“.
In einem Satz rannte Della ein Stockwerk hinauf;
keuchend hielt sie an und faßte sich.
Madame, groß, massig, zu weiß gepudert,
sehr kühl, stand ihr gegenüber.
„Kaufen Sie mein Haar?“ fragte Della.
„Ich kaufe Haar“, sagte Madame.
„Nehmen Sie den Hut ab und zeigen Sie, was Sie haben.“
Herunter rieselte der braune Wasserfall.
„Zwanzig Dollars“, mit geübter Hand wog Madame die Masse.
„Geben Sie es, rasch“, sagte Della.

Oh, und die zwei folgenden Stunden vergingen
wie auf rosigen Schwingen.
Vergessen war die zermürbende Vorstellung der fehlenden Haare.
Sie durchstöberte die Läden auf der Suche nach Jims Geschenk.
Endlich fand sie es. Sicher war es für Jim
und niemand anders gemacht.
Nichts kam ihm gleich in irgendeinem der Läden.
Es war eine Platinuhrkette, einfach und geschmackvoll in Form und Zeichnung. Sie war es sogar wert, diese Uhr zu ketten.
Sobald Della die Kette sah, wußte sie, daß sie Jim gehören mußte. Einundzwanzig Dollars nahmen sie ihr dafür ab,
und mit den 87 Cents eilte sie heim.
Mit dieser Kette an seiner Uhr durfte Jim in jeder Gesellschaft
zu eifrig wie er wollte nach der Zeit sehen.
So schön nämlich die Uhr war – er hatte bisher manchmal scheu darauf geschaut, weil das alte Lederband so schäbig war,
das er an Stelle einer Kette benützte.

Als Della zu Hause ankam, ließ ihr Taumel nach
und sie wurde etwas vernünftig.
Sie holte ihre Brennschere heraus,
zündete das Gas an und machte sich daran,
die Verheerung, die ihr Großmut zusammen mit ihrer Liebe
angerichtet hatte, wieder gutzumachen,
was immer eine Riesenarbeit ist,
liebe Freunde – eine Mammutaufgabe.

Nach vierzig Minuten war ihr Kopf mit kleinen,
nahe beisammenliegenden Löckchen bedeckt, die ihr ganz das Aussehen eines Lausbuben gaben.
Lange schaute sie ihr Bild an, das der Spiegel zurückwarf,
kritisch und sorgfältig.
„Wenn Jim mich nicht tötet“, sagte sie zu sich selbst,
„bevor er mich ein zweites Mal anschaut, so wird er sagen,
ich sehe aus wie ein Chormädchen von Coney Island.
Aber was konnte ich tun – oh, was konnte ich tun
mit einem Dollar und 87 Cents?“

Um sieben Uhr war der Kaffee gemacht,
und die heiße Bratpfanne stand hinten auf dem Ofen bereit,
die Kotelettes aufzunehmen, die darin gebraten werden sollten.

Jim kam nie spät. Della nahm die Kette in die Hand
und setzte sich auf den Tisch bei der Türe,
durch die er immer hereinkam.
Dann hörte sie entfernt seinen Schritt im ersten Stockwerk
und für einen Augenblick wurde sie ganz weiß.
Sie hatte die Gewohnheit, im stillen kleine Gebete für die einfachsten Alltagsdinge zu sagen und sie flüsterte vor sich hin:
„Lieber Gott, mach, daß er denkt, ich sei immer noch hübsch.“

Die Tür öffnete sich. Jim kam herein und schloß sie.
Er war mager und hatte ein sehr ernstes Aussehen.
Armer Kerl, erst einundzwanzig und schon mit einer Familie beladen!
Er hätte dringend einen neuen Mantel gebraucht
und besaß nicht einmal Handschuhe.

Jim stand bei der Türe still, so unbeweglich wie ein Jagdhund,
der eine Fährte wittert. Seine Augen waren auf Della gerichtet
und hatten einen Ausdruck, den sie nicht deuten konnte
und der sie erschreckte. Es war nicht Ärger.

Della sprang vom Tisch herunter
und lief auf ihn zu. „Jim, Lieber“, rief sie weinend,
„schau mich nicht so an“.
Ich ließ mein Haar abschneiden und verkaufte es,
weil ich es nicht ausgehalten hätte, ohne dir ein Geschenk zu Weihnachten
zu geben. Es wird wieder nachwachsen. Du bist nicht böse, nicht wahr?
Ich mußte es einfach tun.
Mein Haar wächst unheimlich schnell.
Sag ‚Fröhliche Weihnachten‘! Jim, und laß uns glücklich sein.
Du weißt ja gar nicht,
welch schönes – wunderbar schönes Geschenk ich für dich habe.“

„Dein Haar hast du abgeschnitten?“ fragte Jim mühsam,
als hätte er selbst mit der strengsten geistigen Arbeit
diese offensichtliche Tatsache noch nicht erfaßt.

„Abgeschnitten und verkauft“, sagte Della.
„Verkauft ist es, sag ich dir, verkauft und fort.
Heute ist doch Heiliger Abend, du. Sei lieb, es ist doch für dich.
Sei lieb, ich gab es ja für dich weg. – Es kann sein, daß die Haare auf meinem Kopf gezählt waren“, fuhr sie mit plötzlicher, ernsthafter Verliebtheit weiter, „aber niemand könnte je meine Liebe zu dir zählen oder messen.
Soll ich jetzt die Kotelettes auflegen, Jim?“

Nun schien Jim rasch aus seinem Traumzustand zu erwachen.
Er nahm Della in seine Arme ... Für zehn Sekunden wollen wir diskret irgendeinen belanglosen Gegenstand in entgegengesetzter Richtung eingehend betrachten. Acht Dollars die Woche oder eine Million im Jahr – was ist der Unterschied?
Ein Witzbold und ein Mathematiker würden uns beide
eine falsche Antwort geben.

Indessen zog Jim ein Päckchen aus seiner Manteltasche
und warf es auf den Tisch.
„Du mußt dir nichts Falschen vorstellen über mich, Della“, sagte er.
„Ich glaube, da gäbe es kein Haarschneiden, Dauerwellen oder Waschen
in der Welt, das mich dazu brächte, mein Frauchen weniger zu lieben.
Aber wenn du das Paket da auspackst, wirst du sehen,
warum ich mich zuerst eine Weile nicht erholen konnte.“

Weiße Finger zogen an der Schnur, rissen am Papier. Ein begeisterter Freudenschrei.
Und dann – oh weh – ein rascher Wechsel zu strömenden Tränen
und lauten Klagen – er verlangte die Anwendung sämtlicher tröstender Kräfte und Einfälle vom Herrn des Hauses.
Denn da lagen sie, die Kämme – die Garnitur von Kämmen, seitlich und rückwärts einzustecken, die Della so lange im Schaufenster einer Hauptstraße bewundert hatte.
Fabelhafte Kämme, echtes Schildpatt,
mit echten Steinen besetzt – gerade in den Farbtönen, die in dem wundervollen, verschwundenen Haar so schön gespielt hätten.
Es waren teure Kämme.
Sie wußte es. Mit ganzem Herzen hatte sie diese Wunder begehrt.
Und jetzt gehörten sie ihr, aber die Zöpfe, die mit diesen begehrenswerten Schmuckstücken hätten geziert werden sollen,
waren fort. Trotzdem drückte sie sie an ihr Herz
und endlich konnte sie auch mit verschleierten Augen aufsehen
und lächelnd sagen: „Mein Haar wächst ja so schnell, Jim!“
Und dann sprang Della auf wie eine kleine Katze,
die sich gebrannt hatte, indem sie immerzu „Oh, oh!“, rief.
Jim hatte ja sein wunderschönes Geschenk noch nicht gesehen.
Sie hielt es ihm auf der offenen Hand eifrig entgegen. Das wertvolle, matt glänzende Metall schien ihre heitere und feurige Seele widerzuspiegeln.

„Ist es nicht großartig – das einzig Wahre?
Ich habe darnach gejagt, bis ich es fand.
Du wirst jetzt jeden Tag hundertmal sehen müssen, wieviel Uhr es ist.
Gib mir deine Uhr, ich muß sehen, wie die Kette daran aussieht.“

Anstatt zu gehorchen, ließ sich Jim auf der Couch nieder,
legte die Hände hinter den Kopf – und lächelte.
 
„Della“, sagte er leise,
„wir wollen unsere Weihnachtsgeschenke noch für einige Zeit aufbewahren,
sie sind zu schön, als daß wir sie jetzt gebrauchen könnten.
Denke, ich habe die Uhr verkauft,
um das Geld für deine Kämme zu erhalten. – Und jetzt, glaub‘ ich,
ist es das beste, du stellst die Kotelettes auf.“


Einen wundervollen Tag wünsch ich euch allen.

Herzlichst
Melanie






 
 




Sonntag, 21. Dezember 2014

{4. Advent}


Schon als kleiner Junge
hatte ich meine Eltern verloren und kam in ein Waisenhaus
in der nähe von London. Es war mehr als ein Gefängnis.
Wir mussten 14 Stunden täglich arbeiten- im Garten,
in der Küche, im Stall, auf dem Felde.
Kein Tag brachte eine Abwechslung, und im ganzen Jahr
gab es für uns nur einen einzigen Ruhetag.
Das war der Weihnachtstag.
Dann bekam jeder Junge eine Apfelsine zum Christfest.
Das war alles, keine Süßigkeiten, kein Spielzeug.
Aber auch diese eine Apfelsine bekam nur derjenige ,
der sich im Laufe des Jahres nichts hatte zu schulden kommen lassen
und immer folgsam war. Die Apfelsine an Weihnachten
verkörperte die Sehnsucht eines ganzen Jahres.
So war wieder einmal das Christfest herangekommen.

Aber es bedeutete für mein Knabenherz fast das Ende der Welt.
Während die anderen Jungen am Waisenvater vorbeischritten
und jeder seine Apfelsine in Empfang nahm,
musste ich in einer Zimmerecke stehen und zusehen.
Das war meine Strafe dafür, dass ich eines Tages im Sommer
hatte aus dem Waisenhaus weglaufen wollen.
Als die Geschenkverteilung vorüber war,
durften die anderen Knaben im Hofe spielen.
Ich aber musste in den Schlafraum gehen
und dort den ganzen Tag über im Bett liegen bleiben.
Ich war tieftraurig und beschämt. Ich weinte und wollte nicht länger leben.
Nach einer Weile hörte ich Schritte im Zimmer und eine Hand zog die Bettdecke weg,

unter der ich mich verkochen hatte.
Ich blickte auf. Ein kleiner Junge namens William stand vor meinem Bett,
hatte eine Apfelsine in der rechten Hand und hielt sie mir entgegen.
Ich wusste nicht, wie mir geschah.
Wo sollte eine überzählige Apfelsine hergekommen sein?
Ich sah abwechselnd auf William und auf die Frucht und fühlte dumpf in mir,
dass es mit der Apfelsine eine besondere Bewandtnis haben müsse.
Auf einmal kam mir zu Bewusstsein, dass die Apfelsine bereits geschält war,
und als ich näher hinblickte, wurde mir alles klar, und Tränen kamen in meine Augen,
und als ich die Hand ausstreckte, um die Frucht entgegenzunehmen,
da wusste ich, dass ich fest zupacken musste,
damit sie nicht auseinander fiel.

Was war geschehen?
Zehn Knaben hatten sich im Hof zusammengetan und beschlossen,
dass auch ich zu Weihnachten meine Apfelsine haben müsse.
So hatte jeder die seine geschält und eine Scheibe abgetrennt,
und die zehn abgetrennten Scheiben hatten sie sorgfältig zu einer neuen,
schönen runden Apfelsine zusammengesetzt.
Diese Apfelsine war das schönste Weihnachtsgeschenk
in meinen Leben.
 
Sie lehrte mich, wie trostvoll echte Kameradschaft sein kann.

 
In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen schönen 4. Advent.
 
Herzlichst
Melanie
 
 
 
 
 
 
 

 
 

Dienstag, 16. Dezember 2014

{Willkommen Nordal}

 
 
 
Nun ist auch noch die letzte {Lieferung} vor Weihnachten eingetroffen!
{Nordal} ist aus dem hohen Norden angereist und hat schöne
Kleinigkeiten und Grossigkeiten geliefert ;-)!
 
Die Teilchen sind wunderschön.
Es hat hübsche Möbelknöpfe aus Metall gegeben.
 
Es sind auch gleich ein paar Waldtiere eingezogen.
Bunte Häschen, Eulen, Eichhörnchen und Vögel
bieten eine tolle Abwechslung zu den gewöhnlichen Möbelknöpfen.
 
Bestellungen die bis und mit 18.12.14 eingehen
und mit Paypal bezahlt werden,
 können noch vor Weihnachten versendet werden.
 
Ich wünsche euch einen wundervollen Dienstag.
 
Herzlichst
Melanie
 
 
 
 
 
 

Donnerstag, 11. Dezember 2014

{Schnell & einfach}

 
 
 
 
Dieses Jahr entstand der Adventskranz sehr spontan am Sonntag morgen
aus all dem, was ich im Keller fand.
 
Wie man sieht, hab ich nicht sehr viel gefunden :-).
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Hauptsache, wir können Kerzen anzünden.
Das macht diese dunkle Zeit unglaublich gemütlich.
 
Ich wünsche euch einen heiteren Tag.
 
Herzlichst
Melanie
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


Mittwoch, 10. Dezember 2014

{Adventskalender 2014}

 
 
 
Hallo meine Lieben
 
Heute zeige ich euch endlich noch die beiden Adventskalender der Kinder!
Diejenigen die mich auf Instagram verfolgen durften ihn schon früher sehen.
 
Seit drei Jahren spukt diese Idee schon in meinem Kopf herum
und bevor meine Kinder in die Pubertät kommen,
musste dieses Projektli einfach noch umgesetzt werden!!!
 
 
 



Ben's Kalender hängt im Wohnzimmer
und wird von einem abenteuerlustigen {Cowboy} geflogen ;-)!
 
Die Tüten mögen täuschen...
im Innern befinden sich nur Kleinigkeiten.
 
 
 
 





 
 
 
 
Der zweite Kalender hängt in Timeas Zimmer.
 
 
 
 
 
 
 
Das hellblaue Stöffchen hab ich vor ein paar Monaten bei {Zaubernaht} gekauft.
Ich horte ja gerne schöne Sachen und bevor ich so ein Stöffchen anschneide,
überlege ich mir gefühlte 1000 x ob es das passende Objekt sei.
 
Nun war die Zeit also reif dafür und ich finde,
das Stöffchen macht sich sehr gut auf dem Luftballon.
 
 
 
 
 
 
 
Dieser Heissluftballon wird von der süssen {grossen Schwester}
aus der Weihnachtskollektion von {Maileg} geflogen.
 
 
 
 









 
 
 
 
 
 
 
 
Die Mäusebande, die sehr leicht ausser Rand und Band gerät,
haben wir in zwei Socken gesteckt!!!
 
Die Kinder hatten vergangenes Jahr kleine Nikolausstiefel aus Kunststoff erhalten,
die mit einem roten Strumpf überzogen und mit Süssigkeiten gefüllt waren.
 
Den Strumpf konnten wir sehr leicht entfernen und haben einfach Babysöckchen
nach unserem Geschmack übergezogen :-).







 
 
 
 
Sodeli... das war's für heute.
 
Herzlichst
Melanie
♥
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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