Samstag, 19. August 2017

{Rebecca Green Pottery}


 




Wenn man einen solchen Namen trägt, wie Rebecca Green, dann ist der Name für das Label bereits gesetzt! Erst recht, wenn man eine begnadete Künstlerin ist, die das Töpferhandwerk nicht nur hobbymässig betreibt, sondern in einer 3jährigen Ausbildung von Grund auf erlernt hat.

Bei ihren Kreationen ist der Name Programm. Rebecca hat viele Bedeutungen. Unter anderem zum Beispiel "die Verbindung schaffende". Hinsichtlich ihres Handwerkes, ist dies genauso zutreffend wie die Bedeutung ihres Namens Green.
Grün ist, wie ich finde, eine Farbe die ganz wunderbar zu diesem einerseits bodenständigen und urchigen andererseits aber auch urbanen Stil von Rebeccas Kunstwerken passt.

Wenn man sich einmal mit diesem Handwerk auseinander gesetzt hat und sieht wie viel Arbeit darin steckt, bekommt jedes einzelne Stück einen ganz anderen Wert.













Wir sind dabei eine Ausstellung im bella-casa.ch zu planen und haben zu diesem Zweck ein paar Fotos in ihrem grossen Garten geknipst. Zum Zvieri hat Rebecca mir dann einen frisch gebackenen Birnenkuchen serviert. Das Rezept muss schon älter sein. Es erinnert mich an einen Kuchen, den meine Mama früher gebacken hatte. Ich finde ihn köstlich. Deshalb teile ich das Rezept mit euch.









Birnenkuchen
{12-16 Stück}

Als erstes eine Springform {26cm Durchmesser} grosszügig ausbuttern und anschliessend mit Mehl ausstäuben. Die Springform kühl stellen. Den Backofen auf 200°C vorheizen.

150g weiche Butter
125g Zucker
1 Prise Salz
Zu einer hellen, luftigen Masse aufschlagen. Der Zucker soll sich fast ganz auflösen.

Dann die abgeriebene Schale von einer 1/2 Zitrone sowie 2 Eier - eines nach dem anderen unterschlagen. 2 Teelöffel Backpulver und 300g Mehl mischen und unterziehen. Zuletzt etwa 
1dl Milch beifügen. Der Teig soll reissend von der Kelle fallen.

750g Birnen schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und die Früchte in dünne Scheibchen schneiden. in der vorbereiteten Form eine dünne Lage Teig auf dem Boden verteilen, dann eine Lage Birnenscheiben daraufgeben und wieder dünn mit Teig bedecken. So weiterfahren, bis alle Zutaten aufgebraucht sind. Den Abschluss bildet eine Teigschicht. Diese mit 30g Butterflocken belegen. Den Birnenkuchen im 200°C heissen Ofen auf der untersten Rille etwa 45 Minuten backen. Herausnehmen, aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.












Die Ausstellung ist für September'17 angesetzt. Ich kann es kaum erwarten, euch ihre neusten Töpferwerke präsentieren zu können.

Bis dann heisst es "abwarten und Tee trinken"... ein Stück Kuchen passt natürlich auch dazu."

Herzlichst
Melanie













Mittwoch, 26. Juli 2017

{Babylove}





Immer wieder eine Freude, wenn ein Kind geboren wird. Ganz besonders war's für mich in diesem Fall, weil das Mädchen den Vornamen meiner Nichte und als Zweitnamen den meiner Tochter bekommen hat. Die beiden Cousinen sind stolz wie Bolle, dass es nun ein Mädchen gibt, das ihre beiden Namen vereint. Ein Zufall der sie sehr glücklich macht.

Auch ich habe mich sehr gefreut, dass ich spontan ein paar Bilder von der kleinen Ronja Timea machen durfte. Mit der Zustimmung der Eltern, zeige ich euch gerne ein paar der Bilder.











Es gibt Wunder, die auch in ihrer Wiederholung nichts von ihrem Zauber verlieren. 













Staunen ist, was uns verbindet, wenn wir ein kleines Kind betrachten. Staunen, nicht mehr und nicht weniger... über Gottes vollkommener Schöpfung. Die sich immer wieder aufs Neue einzigartig, wunderbar in jedem Neugeborenen wiederspiegelt.








Und was geschieht mit den Geschwistern? Ihnen wird unbewusst ein neuer Platz zugewiesen. Das kleine Kind ist plötzlich gross... unglaublich gross. Ganz egal ob der Altersunterschied ein oder fünf Jahre ausmacht. Das Kind, dem man bis anhin die ganze Aufmerksamkeit geschenkt hat, muss lernen die Eltern zu teilen. Das gelingt nicht immer auf Anhieb.

Umso schöner, wenn man in diese meerestiefblauen Augen blicken kann. Strahlend hell leuchtend und unglaublich grosses Glück wiederspiegelnd.








Ein kleiner Knirps wurde zu einem stolzen grossen Bruder.










Endlich jemanden, mit dem man Pläne schmieden und Geheimnisse teilen kann.








Danke A. und C. dass ich eure wundervollen Kinder fotografieren durfte.
Es war mir eine grosse Freude.
Ich wünsche euch von Herzen gutes gelinge in der Rolle als Eltern.
Viel Liebe, Weisheit und Durchhaltevermögen.

Ihr habt grossartige Kinder.

Herzlichst
Melanie












Samstag, 15. Juli 2017

{flieg Ballon flieg}





Wir machen es nicht jedes Jahr. Genau genommen ist es sogar erst das zweite mal. Vor drei Jahren haben wir es anlässlich des 10. Geburtstag unseres Grossen zum ersten mal getan. Nämlich einen Ballonwettbewerb gestartet. Eine schöne Sache, finden wir. Damals haben wir gute Wünsche in den Himmel steigen lassen. Diesmal stand nichts besonderes drauf. Aber die Finder sollten auch was von der Sache haben. Sie durften ankreuzen, ob sie eine kleine Überraschung oder einen Brief wünschten.
Bisher sind zwei Karten zurückgekehrt. Eine aus dem Kanton St. Gallen und die zweite aus dem Oberallgäu (D). Es ist immer wieder interessant, zu sehen, wie weit so ein kleiner Ballon fliegen kann. Oftmals ist der Start ja nicht sehr glücklich. Bei einigen will man anfänglich gar nicht glauben, dass sie es überhaupt zum Himmel hoch schaffen. In unserem Falle zogen gerade dunkle Wolken auf und wir hätten es kaum zu glauben gewagt, dass einer der Ballone es über die Kantonsgrenze hinaus schaffen könnte. Eigentlich hatten wir sogar damit gerechnet, dass es noch in der nächsten halben Stunde an unserer Tür klingeln würde. Es hätte uns nicht verwundert, wenn ein Kind aus der Nachbarschaft mit einem schelmischen Lachen im Gesicht uns einen erschöpft baumelnden Ballon an einer Schnur entgegen gestreckt hätte. Nichts der gleichen geschah. Unsere Türklingel schwieg den ganzen Abend und auch die bedrohlich wirkenden Wolken verzogen sich wieder. 

Es scheint fast so, als hätten sie die Ballone, die sie verschluckt hatten, mehrere hundert Kilometer weiter östlich wieder ausgespuckt. 







Natürlich haben wir unser Versprechen gehalten und den Findern nach Wunsch einen Brief oder eine kleine Überraschung zugesendet. In dieser Tat wohnt etwas verbindendes und ganz wunderbares inne.
Man schickt einen Ballon auf eine kleine Reise und kommt mit wildfremden Menschen in Kontakt. 
Man wird sie wohl nie zu Gesicht bekommen. Aber da ist etwas, das für einen kurzen Augenblick eine Verbindung schafft. Ein Kontakt... Gedanken an einen fremden Menschen. Man beschäftigt sich damit, wo sie wohl wohnen und wer sie sein mögen. Diese Gedanken auf beiden Seiten... wohlwollend, erfreut... so wie all unsere Begegnungen sein sollten.

Es ist für mich auch eine Form um Dankbarkeit auszudrücken. Etwas von meinem Glück mit anderen zu teilen. Schade, dass wir uns immer wieder vom Alltag überrollen lassen. Schade, dass wir nur einmal im Jahr unseren Geburtstag feiern. Eigentlich haben wir jeden Tag Grund dazu, fürs Leben dankbar zu sein. Es versteht sich von selbst, dass auch ich nicht immer glücklich bin. Es wird kaum einen Menschen auf unserem schönen Planeten geben, der jeden Tag sorgenfrei und unbekümmert durchs Leben spaziert. Wenn wir aber unsere glücklichen Momente teilen, können wir dazu beitragen, dass auch andere Menschen wieder strahlen können. Manchmal genügt es unser Glück nicht in unserem Herzen verschlossen zu halten sondern es mit einem lächeln auf dem Gesicht in die Welt hinaus zu tragen. Wie oft hat sich schon mein Tag erhellt, weil mir jemand zugelächelt hat. 







Ich möchte viel öfters ein Ballon sein, der sich unbekümmert zu den Wolken hoch tragen lässt.
Der sich sorgenfrei vom Wind an fremde Orte treiben lässt und keine neuen Begegnungen scheut.
Der nichts anderes ist, als er ist. Ein Ballon. Ein bisschen Gummi mit Helium gefüllt. Oftmals schon schmutzig und schrumpelig wenn er gefunden wird... und doch bereitet er grosse Freude.
Es zählt nicht in erster Linie das Aussehen. Viel wichtiger und nachhaltiger werden Begegnungen durch das geprägt, was wir in unserem Herzen tragen.

Und was ist deine Motivation, wenn du Menschen begegnest? Reicht es dir, zu sein wer du bist?
Kannst du ja zu dir sagen, auch wenn mal die Luft raus ist? Vielleicht bist du von einem oder sogar mehreren Stürmen des Lebens gezeichnet? Das bedeutet nicht, dass du dieser Welt nicht etwas zu geben hättest.

Einfach du selbst zu sein... und für jemanden da zu sein. Oftmals reicht das schon, um das Leben eines Mitmenschen positiv zu prägen.

"Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren die glücklich sind." {Farancis Bacon}

Deshalb wünsche ich dir von Herzen Dankbarkeit.

Herzlichst
Melanie














Freitag, 14. Juli 2017

{Unsere Maus ist 12}




Es ist kaum zu glauben. Meine Kleine ist schon so gross.
Gerade erst geschlüpft und nun schon auf dem besten Weg erwachsen zu werden.
Ich bin so stolz auf sie. 








Nun ist es schon wieder eine Woche her, seit wir das Fest mit ihr gefeiert haben.
Das Wetter war wunderbar und hielt bis weit nach Mitternacht 
milde Temperaturen für uns bereit.

Unsere Familie wird immer grösser und bei fünf Geschwistern
deren Familien von Jahr zu Jahr wachsen,
wird es mit dem Platz im Haus schwierig.

Deshalb war klar, dass wir draussen feiern wollten/mussten.
Am Samstag, nur einen Tag nach unserem Fest, 
wurde unsere Region von einem starken Sturm heimgesucht.

Kaum auszudenken, was geschehen wäre, 
wenn wir den Geburtstag einen Tag später gefeiert hätten.

Im Garten meiner Eltern entwurzelte eine Sturmböhe den wunderschönen Apfelbaum.
Hagel, sindflutartige Regenmassen und der starke Wind kamen so überraschend, 
dass wir kaum noch Zeit gefunden hätten, alles ins Haus zu räumen. 
Der Carport, den wir als Schlechtwetteralternative vorgesehen hatten, 
wäre unter diesen Umständen auch keine Option mehr gewesen.

Wir sind einfach nur überglücklich und dankbar, 
dass wir das Fest ohne Zwischenfälle geniessen konnten und alles harmonisch verlief.







Wir haben schon länger kein Fest mehr in unserem Garten gefeiert.
Vergangen Herbst haben wir endlich die Umgestaltung unseres Dschungels in Angriff genommen.
Nun haben wir etwas mehr Privatsphäre und wieder einen schön gepflegten Rasen.

Vor dem Fest wurde auch der Carport mal wieder gekärchert 
und zumindest stellenweise gestrichen.

Und die beiden Partybankgarnituren bekamen einen Farbanstrich 
in einem wunderschön pastelligen Grünton.
Den Lack empfehle ich jedem sehr gerne.
Die Farbe ist geruchsarm, trocknet sehr schnell und eignet sich im übrigen 
auch zum anstreichen von Kinderspielzeug.








Die {Einwegtrinkbecher} von {Rice} findet ihr übrigens auch in meinem {Lädeli}.
Wir verwenden sie immer wieder sehr gerne an Partys.
Der wunderschöne Lace Aufdruck macht sie zu einem besonderen Hingucker.
Die {Cups} gibt es in den Farben rosa und türkis.







Blumen hab ich mir einmal mehr im {Art Natura} in Wildegg geholt.
Leider wird das Lädeli Anfangs Sepember '17 geschlossen.
Das bedaure ich sehr. 
In der näheren Umgebung kenne ich keinen 
vergleichbaren Blumenladen.








Für das Fest musste natürlich auch noch besondere Limonade her.
Fentimans Rose Lemonade passte wunderbar zur Deko.








Auf dem Tisch seht ihr einen Läufer, 
den mir meine Mama aus den {Vorhangresten} genäht hat.
Ich liebe diesen {Vorhang}. 
Er lässt sich vielseitig einsetzen und man bekommt ihn 
supergünstig beim {Schweden}! 
Wir haben ihn schon als Raumteiler oder als Tischtuch genutz 
und auch schon mal eine Wimpelkette daraus genäht, 
die inzwischen in meinem Lädeli hängt.








 








 




































Alles in allem war es ein gelungenes Fest. 
Unsere Tochter liebt es im Kreis der Familie zu feiern.
Sie freut sich an den kleinen Cousinen
und ist gerne in Gesellschaft ihrer Grosseltern, Nonnis, Onkel und Tanten.

Wir hoffen, dass dies so bleibt.
Vorallem geniessen wir aber den Augenblick und konservieren
die Erinnerungen in unseren Herzen.

Dankbar blicken wir auf 12 wundervolle Jahre zurück
und wünsch uns noch viele solcher unbeschwerter Momente.

Be blessed Timea Joy!

Euch allen wünsche ich wundervolle Sommertage.

Herzlichst
Melanie









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